Europäischer Drogenbericht 2026: Trends und Entwicklungen: Quelldaten

Dieses Datenpaket enthält alle Quelldatentabellen für den Europäischen Drogenbericht 2026: Trends und Entwicklungen. Diese Datentabellen werden verwendet, um die Datenvisualisierungen und andere Tabellen im Bericht zu erstellen. Links zu den Quelldatentabellen, mit denen Datenvisualisierungen für bestimmte Abschnitte erstellt werden können, befinden sich ebenfalls auf jeder Seite unten sowie in den meisten Fällen unterhalb jeder Grafik.

Hinweise:

  • Bei dem auf dieser Seite dargestellten Datensatz handelt es sich nur um einen kleinen Teil der von unseren Partnerorganisationen erhobenen Daten. Weitere Daten und Statistiken sowie ausführliche Hinweise zu Methodik und Vorbehalten finden Sie im Statistical Bulletin 2026, das begleitend zu diesem Bericht veröffentlicht wurde.
  • Sofern nicht anders angegeben, sind alle Datensätze vollständig mit der Lizenz Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) kompatibel. Das bedeutet, dass Sie unsere Daten und Statistiken in Ihrer Arbeit und Forschung weiterverwenden dürfen, sofern Sie uns als Quelle angeben.
  • Alle Dateien liegen im Format CSV (comma separated values) vor, das mit den meisten Tabellenkalkulations- oder Statistikprogrammen geöffnet werden kann.

Hinweise zur Methodik

Prävalenz des Drogenkonsums

  • Die hier vorgestellten Prävalenzdaten beruhen auf Erhebungen in der Allgemeinbevölkerung, die der EUDA von den nationalen Kontaktstellen des Reitox-Netzes übermittelt wurden. Die neuesten Daten und detaillierte Informationen zur Methodik finden Sie im Statistical Bulletin 2026: Prevalence of drug use.
  • Die Grafiken, die die aktuellsten Daten auf Länderebene zeigen, basieren auf Studien, die zwischen 2015 und 2024 durchgeführt wurden.
  • Der Begriff „Amphetamine“ umfasst Amphetamin und Methamphetamin. Die hier vorgestellten Prävalenzdaten beruhen auf Erhebungen in der Allgemeinbevölkerung, die der EUDA von den nationalen Kontaktstellen übermittelt wurden.
  • Schätzungen der Prävalenz von Cannabis in der Allgemeinbevölkerung: Die Altersspannen sind 18-64 Jahre und 18-34 Jahre für Deutschland, Griechenland, Frankreich, Italien und Ungarn, 16-64 Jahre und 16-34 Jahre für Dänemark, Estland, Norwegen und Schweden, 18-65 Jahre und 18-34 Jahre für Malta.
  • Schätzungen der Prävalenz von Kokain: Die Altersspannen sind 18-64 Jahre und 18-34 Jahre für Deutschland, Griechenland, Frankreich, Italien und Ungarn, 16-64 Jahre und 16-34 Jahre für Dänemark, Estland und Norwegen, 18-65 Jahre und 18-34 Jahre für Malta und 17-34 Jahre für Schweden.
  • Schätzungen der Prävalenz von Amphetaminen in der Allgemeinbevölkerung: Die Altersspannen sind 18-64 Jahr und 18-34 Jahre für Deutschland, Griechenland, Frankreich, Italien und Ungarn, 16-64 Jahre und 16-34 Jahre für Dänemark, Estland und Norwegen, 18-34 Jahre für Malta und 17-34 Jahre für Schweden.
  • Schätzungen der Prävalenz von MDAM/Ecstasy in der Allgemeinbevölkerung: Die Altersspannen sind 18-64 Jahre und 18-34 Jahre für Deutschland, Griechenland, Frankreich, Italien und Ungarn, 16-64 -Jahr und 16-34 Jahre für Dänemark, Estland und Norwegen, 18-65 Jahre und 18-34 Jahre für Malta und 17-34 Jahre für Schweden.

Daten zur Behandlungsnachfrage

  •  Abgesehen von den Trends beziehen sich die Daten auf alle Klientinnen und Klienten, die eine Behandlung aufgenommen und die Substanz als Primärdroge angegeben haben – für das Jahr 2024 bzw. das letzte verfügbare Jahr.
  • Die Trends bei den Erstklientinnen und -klienten basieren auf den Daten aus 26 Ländern. Bei der Trendanalyse wurden nur Länder mit Daten für mindestens sechs der sieben Jahre berücksichtigt. Fehlende Werte werden aus den Vor- und Folgejahren interpoliert. Aufgrund von COVID‑19-bedingten Versorgungsunterbrechungen sind die Daten für 2020, 2021 und 2022 mit Vorsicht zu interpretieren. Fehlende Daten wurden für Spanien und Frankreich (2024) sowie Deutschland (2019) mit Werten aus dem Vorjahr vervollständigt. In Deutschland werden die Trends durch den nahezu vollständigen Wegfall von Zuweisungen aus dem Strafjustizsystem infolge der Gesetzesänderung vom Februar 2024 beeinflusst. 
  • Konsumformen, Heroin: „Sonstige Konsumformen“ sind Essen/Trinken, Schnupfen und nicht spezifizierte Konsumformen. Die Trends basieren auf den 19 EU-Mitgliedstaaten, die Daten für diesen Zeitraum bereitgestellt haben; berücksichtigt wurden nur diejenigen, für die Daten für mindestens neun der elf Jahre vorliegen. Fehlende Werte werden aus den Vor- und Folgejahren interpoliert. Aufgrund von COVID‑19-bedingten Versorgungsunterbrechungen sind die Daten für 2020, 2021 und 2022 mit Vorsicht zu interpretieren.

Daten zu Angebot und Märkten

  • Die dargestellten indexierten Trends geben die relativen Veränderungen bei den Drogensicherstellungen über einen Zeitraum von 10 Jahren wieder, enthalten jedoch keine Angaben zu den tatsächlichen Mengen.
  • MDMA-Tabletten wurden durch die Annahme einer Masse von 0,25 g MDMA pro Tablette in Massenäquivalente umgerechnet.
  • EU+2 bezieht sich auf die EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und die Türkei.
  • Preis und Wirkstoffgehalt: nationale Durchschnittswerte – Mindestwert, Höchstwert und Quartilabstand. Je nach Indikator sind unterschiedliche Länder erfasst.

Abwasserdaten

Daten des Euro-DEN Plus

  • Bei den Veränderungen im Jahresvergleich werden Werte, die um weniger als 10 % vom vorherigen Wert abweichen, als stabil angesehen. Es sind nur Zentren berücksichtigt, die für jedes Jahr mindestens 20 Fälle gemeldet haben.
  • In Bratislava, Bukarest, Danzig und Riga gab es im Jahr 2024 zehn oder weniger Fälle im Zusammenhang mit Kokain, was die Vergleichbarkeit zwischen den Jahren einschränkt. Die neuesten Daten und detaillierte Informationen zur Methodik finden Sie unter: Euro-DEN Data Explorer.

Drug-Checking-Daten

  • Trans-European Drug Information network (TEDI). Daten von elf europäischen Drug-Checking-Diensten in sieben EU-Mitgliedstaaten, 2024 und 2025.

Daten zu drogenbedingten Todesfällen

  • Anteil der Todesfälle mit Opioidbezug: Daten aus speziellen Mortalitätsregistern. Berücksichtigt sind nur Länder mit mindestens 70 gemeldeten Fällen. Die Länder sind in absteigender Reihenfolge nach dem Anteil der Fälle mit Heroinbezug geordnet. In einigen Ländern fehlen Angaben zu den betreffenden Opioiden. 
  • Trenddaten: Vergleichbare Daten für Deutschland liegen erst ab 2021 vor. Zur Darstellung der Trends wurden die früheren Jahre mit dem ersten verfügbaren Datenpunkt ergänzt. Nach der damals geltenden nationalen Definition stieg die Zahl der drogenbedingten Todesfälle in Deutschland jedoch bis 2020 an. Für einige Länder liegen für die Jahre 2023 bzw. 2024 keine Daten vor. In diesen Fällen wurden die jeweils aktuellsten verfügbaren Daten anstelle der fehlenden Werte herangezogen (2022 für Belgien, Irland und Griechenland; 2023 für Spanien, Frankreich, Polen und Portugal).

Daten zur Schadensminimierung

  • Verteilung von Nadeln und Spritzen sowie Versorgungsgrad mit Opioid-Agonisten-Therapie im Verhältnis zu den WHO-Zielen für 2025: Der Versorgungsgrad basiert auf den jüngsten nationalen Schätzungen des injizierenden Drogenkonsums und des Hochrisiko-Opioidkonsums in Verbindung mit Daten zur Schadensminimierung (mit einem zeitlichen Abstand von höchstens zwei Jahren). Die Schätzung des Versorgungsgrads mit Opioid-Agonisten-Therapie in Belgien basiert auf einer 2019 durchgeführten subnationalen Studie.
  • Naloxon-Mitgabe: Die Daten beziehen sich auf die EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und die Türkei im Jahr 2024. In Griechenland wurde 2023 ein Gesetz zur Naloxon-Mitgabe verabschiedet; 2025 folgte ein Ministerialerlass, der die Umsetzung des Programms ermöglicht.
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