Cannabis – die aktuelle Situation in Europa (Europäischer Drogenbericht 2026)
Cannabis ist nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Europa. Auf dieser Seite finden Sie die jüngste Analyse in Bezug auf Cannabis in Europa, einschließlich Konsumprävalenz, Behandlungsnachfrage, Sicherstellungen, Preis und Wirkstoffgehalt, Schäden und mehr.
Diese Seite ist Teil des Europäischen Drogenberichts 2026, des jährlichen Überblicks der EUDA über die Drogensituation in Europa.
Letzte Aktualisierung: 9. Juni 2026
Auswirkungen des sich entwickelnden Cannabismarktes in Europa auf die öffentliche Gesundheit nach wie vor unklar
Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Europa. Nationale Erhebungen zeigen, dass schätzungsweise 8,7 % der europäischen Erwachsenen (25 Millionen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren) in den letzten zwölf Monaten die Droge konsumiert haben. Sowohl die Konsumniveaus als auch die Konsumtrends scheinen laut nationalen Daten jedoch heterogen zu sein (siehe unten Prävalenz und Muster des Cannabiskonsums). Da einige EU-Mitgliedstaaten ihren regulatorischen Ansatz in Bezug auf Cannabis anpassen und sich die Cannabismärkte sowie die Konsumgewohnheiten weiter verändern, ist Wachsamkeit geboten, um mögliche Veränderungen bei den damit verbundenen Schäden zu erfassen.
Zunehmendes Angebot an Cannabisprodukten in Europa
In Europa sind illegales pflanzliches Cannabis und Cannabisharz nach wie vor die am weitesten verbreiteten und meistkonsumierten Arten von Cannabis. Neue Cannabisprodukte und -formen sind allerdings sowohl auf dem illegalen Drogenmarkt als auch auf dem kommerziellen Markt erhältlich. Es kommen Produkte auf den Markt, die einen niedrigen THC-Gehalt haben und/oder andere Substanzen enthalten, die aus der Cannabispflanze gewonnen werden können, wie z. B. Cannabidiol (CBD). Einige Produkte, die auf dem illegalen Markt als Cannabis verkauft werden, können mit potenten neuen synthetischen Cannabinoiden versetzt sein. Darüber hinaus gibt die Verfügbarkeit hochpotenter Extrakten und essbarer Produkte („Edibles“) Anlass zur Sorge. Diese wurde mit akuten Vergiftungsfällen in den Notaufnahmen von Krankenhäusern und mit telefonischen Anfragen an Giftnotrufzentralen in Verbindung gebracht. Anlass zur Sorge gibt auch das Auftauchen halbsynthetischer Cannabinoide auf dem kommerziellen Markt in Teilen Europas. Dabei handelt es sich um Substanzen, die häufig aus CBD hergestellt werden und aus Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt (Hanf) extrahiert werden können (siehe Neue psychoaktive Substanzen – die aktuelle Situation in Europa).
Vielfalt von Cannabisprodukten erschwert die Bewertung von Schäden und Behandlungen
Bei Personen, die täglich oder fast täglich Cannabis konsumieren, treten am häufigsten konsumbedingte Probleme auf. Ein solcher Cannabiskonsum wird mit chronischen Atemwegserkrankungen, Abhängigkeit und psychotischen Symptomen sowie schlechteren schulischen Leistungen und einem erhöhten Risiko, mit dem Strafjustizsystem in Konflikt zu geraten, in Verbindung gebracht. Ein früher Beginn des Konsums, hochpotente Produkte und ein regelmäßiger, langfristiger Konsum sind Faktoren, die am häufigsten mit dem Entstehen von Problemen verknüpft sind. Das Risiko von Schäden ist erhöht, und ihre Bewertung sowie die Gestaltung der Behandlung werden durch die größere Verfügbarkeit einer potenteren und vielfältigeren Produktpalette erschwert.
Auf Cannabis ist mittlerweile etwa ein Drittel aller drogenbezogenen Behandlungsaufnahmen in Europa zurückzuführen. Dabei handelt es sich um die größte Gruppe von Personen, die sich in Drogenbehandlung begeben. Im Durchschnitt liegen zwischen dem ersten Konsum und der Behandlung 11 Jahre, was auf eine lange Phase der Risikoexposition hindeutet. Es bedarf eines besseren Verständnisses der Probleme, mit denen Cannabiskonsumierende aktuell konfrontiert sind, sowie der Angemessenheit des Zugangs und der Überweisung zu Behandlung im Zuge der Veränderung von cannabisbezogenen Problemen. Eine Analyse wird jedoch auch durch die große Vielfalt an Interventionen erschwert, die entweder im Rahmen der allgemeinen Behandlung des Substanzkonsums durchgeführt werden und psychosoziale Interventionen oder direkte Vermittlungen aus dem Strafjustizsystem umfassen können, oder als spezialisierte Maßnahmen für Cannabiskonsumierende, zu denen auch Kurzinterventionen zählen können. In mehreren EU-Mitgliedstaaten gibt es gezielte Online-Interventionen. Der Abbruch des Tabakkonsums muss bei der Behandlung von Cannabiskonsum oft berücksichtigt werden.
Cannabis-Schmuggelnetze wenden zunehmend flexiblere Taktiken an
Der europäische Cannabismarkt, dessen Volumen auf über 12 Milliarden EUR geschätzt wird, bringt den kriminellen Vereinigungen, die sich mit Anbau, Schmuggel und Vertrieb beschäftigen, beträchtliche Gewinne ein. Einige EU-Mitgliedstaaten berichten über ein hohes Maß an Gewalt auf dem Cannabismarkt, das sich aus dessen Vielfältigkeit und Rentabilität ergibt (siehe EU Drug Market: Cannabis – Criminal networks (EU-Drogenmarkt: Cannabis – kriminelle Netzwerke)). Obwohl es in der Europäischen Union im Jahr 2024 insgesamt weiterhin viele Sicherstellungen von Cannabisprodukten gab, gingen die Sicherstellungen von Cannabisharz im Vergleich zu 2023 um 42 % zurück und erreichten mit 321 Tonnen einen historischen Tiefstand. Dies spiegelt sich in einem Rückgang der Harzsicherstellungen um 45 % wider, die von Spanien gemeldeten wurden, wo in der Regel die größten Mengen sichergestellt werden. Dies ist wahrscheinlich auf gezielte Strafverfolgungsmaßnahmen und Veränderungen bei den Handelsmustern zurückzuführen.
Die in der Europäischen Union sichergestellte Menge an pflanzlichem Cannabis blieb insgesamt stabil. Zu den bemerkenswerten Veränderungen im Vergleich zu 2023 gehörten jedoch ein Rückgang in Spanien (-18 %) und ein erheblicher Anstieg in Belgien (1 075 %) und den Niederlanden (278 %), wo große Sendungen aus Nordamerika und anderen nichteuropäischen Regionen sichergestellt wurden. Die Schmuggelnetze haben in den letzten Jahren ihre Methoden und Routen diversifiziert, wie die Sicherstellungen von für den Cannabisschmuggel verwendeten Drohnen und Schnellbooten durch die spanischen Strafverfolgungsbehörden und die Tatsache, dass Cannabis aus Kanada, den Vereinigten Staaten und in geringerem Maße aus Thailand nach Europa geschmuggelt wurde, belegen (Abbildung 2.1 und Understanding Europe’s drug situation in 2026 (Die Drogensituation in Europa im Jahr 2026 verstehen). Im November 2025 veröffentlichte die EUDA über das Europäische Drogenwarnsystem (EDAS) erstmals eine Warnung. In dieser wies sie auf das Risiko von Schäden durch das Auftauchen von nordamerikanischem Cannabis auf europäischen Drogenmärkten hin, die auf hochpotente Produkte und die Verunreinigung mit potenziell gefährlichen Pestiziden zurückzuführen sind.
Hinweis: Die Drohnen wurden zum Schmuggel von 210 Kilogramm Cannabisharz eingesetzt, und im Schnellboot befanden sich 5,7 Tonnen Cannabisharz. Sicherstellungen durch die Guardia Civil.
Cannabis wird in Europa in der Nähe der Absatzmärkte angebaut
Neben dem Schmuggel ist in Europa auch der illegale Anbau innerhalb der Europäischen Union eine Quelle für Cannabis in Europa. Im Jahr 2024 entfielen 75 % der in der Europäischen Union sichergestellten Gesamtzahl von Cannabispflanzen auf Spanien. Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten wird Cannabis in großem Maßstab sowohl für den heimischen als auch für den internationalen Markt produziert. Jedes Jahr werden Tausende von Cannabisanbauflächen von den Strafverfolgungsbehörden ausgehoben (Figure 2.2).
Hinweis: Aushebung einer kleinen Anbaufläche durch die Garda Síochána im Jahr 2024; Aushebung einer großen Anbaufläche durch die Guardia Civil im Jahr 2024.
Die Verwendung von CBD bei der Herstellung halbsynthetischer Cannabinoide wie Hexahydrocannabinol (HHC) gibt Anlass zur Sorge. Um die Beurteilung der Rolle von CBD bei der Herstellung von THC oder anderen psychoaktiven Cannabinoiden zu unterstützen, wurde die EUDA 2026 gebeten, CBD als Vorläuferstoff zu bewerten. Im Jahr 2024 wurden in der Europäischen Union mindestens drei illegale Produktionsstätten ausgehoben, an denen THC oder halbsynthetische Cannabinoide hergestellt wurden – zwei in den Niederlanden und eine in Polen.
Entwicklungen in der Cannabispolitik unterstreichen Bedeutung von Evaluation
Einige EU-Mitgliedstaaten haben ihre Politik in Bezug auf den Cannabiskonsum durch Erwachsene geändert oder überprüfen diese derzeit. Die neuen Modelle zur Regulierung von Cannabis unterscheiden sich zwar in Umfang und Phase der Umsetzung, umfassen jedoch im Allgemeinen Präventionsmaßnahmen, begrenzten Eigenanbau sowie Monitoring und Evaluation. Im Dezember 2021 erließ Malta Rechtsvorschriften für den begrenzten privaten Anbau, den Besitz kleiner Mengen und den Cannabiskonsum im privaten Umfeld. Im Juli 2023 erließ Luxemburg Rechtsvorschriften, die den begrenzten privaten Anbau und den privaten Konsum erlauben, und im Februar 2024 erließ Deutschland Rechtsvorschriften zur Legalisierung des begrenzten privaten Anbaus und des Besitzes und Konsums kleiner Mengen. Malta und Deutschland erlauben darüber hinaus den nicht gewinnorientierten Verkauf an Mitglieder regulierter Cannabis-Anbauvereinigungen. Die Niederlande führen seit 2025 in 10 Gemeinden ein Experiment mit einer geschlossenen Cannabis-Lieferkette durch. Während der Testphase wird in regulierten Einrichtungen hergestelltes Cannabis über Coffeeshops verkauft. Im Januar 2026 verabschiedete Tschechien ein Gesetz, das es Privatpersonen erlaubt, bis zu drei Cannabispflanzen für den privaten Konsum anzubauen. Der Eigenanbau in Deutschland, Luxemburg und Malta wird nicht systematisch erfasst, sodass das Ausmaß dieser Praxis unklar ist. Bis Ende 2025 hatten Deutschland und Luxemburg Zwischenberichte zur Evaluation veröffentlicht. Das weitere Monitoring und die weitere Evaluierung werden politikrelevante Einblicke in die Ergebnisse liefern.
Siehe auch Cannabis laws in Europe: questions and answers for policymaking (Cannabis-Gesetze in Europa: Fragen und Antworten für die Politikgestaltung) und Drug policy evaluation in Europe (Evaluierung der Drogenpolitik in Europa)
Wichtige Daten und Trends
Prävalenz und Muster des Cannabiskonsums
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Im vergangenen Jahr wurde der Cannabiskonsum unter den 15- bis 34-Jährigen in der EU auf 15,3 % (15,4 Millionen) geschätzt, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass Männer den Konsum melden, in der Regel doppelt so hoch ist wie bei Frauen (Abbildung 2.3). Bei den 15- bis 24-Jährigen wurde geschätzt, dass 18,0 % (8,6 Millionen) in den letzten zwölf Monaten und 9,6 % (4,6 Millionen) im letzten Monat Cannabis konsumiert haben. Schätzungsweise 1,6 % (4,5 Millionen) der Erwachsenen (im Alter von 15 bis 64 Jahren) und 2,3 % (2,3 Millionen) der jungen Erwachsenen (im Alter von 15 bis 34 Jahren) konsumieren Cannabis täglich oder fast täglich (d. h., sie haben die Droge im letzten Monat an 20 oder mehr Tagen konsumiert).
- Die Trends beim Cannabiskonsum scheinen in den einzelnen Ländern uneinheitlich zu sein. Von den Ländern, die seit 2023 Erhebungen durchgeführt haben, übermittelten 3 höhere und 10 unveränderte Werte, während 2 Länder niedrigere Schätzungen im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung meldeten.
- Die ESPAD 2024 unter 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern ergab, dass Cannabis in allen teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten die am häufigsten konsumierte illegale Droge war. Im Durchschnitt hatten 13 % der Schülerinnen und Schüler mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert.
- Im Jahr 2025 meldeten von den 63 Städten in 17 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und der Türkei, für die Daten aus dem Jahr 2024 vorliegen, 21 (33 %) einen jährlichen Anstieg des Cannabismetaboliten THC-COOH in Abwasserproben und 28 (44 %) einen Rückgang (Abbildung 2.4).
Erstmalige Behandlungsaufnahme von Cannabiskonsumierenden
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Personen, die sich aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit Cannabiskonsum in eine spezialisierte Drogenbehandlung begaben, machten 33 % aller im Jahr 2024 in der Europäischen Union, Norwegen und der Türkei gemeldeten Behandlungsnachfragen aus. Von den geschätzten 104 000 Klientinnen und Klienten waren etwa 62 000 Erstklientinnen und -klienten. Cannabis war die von neuen Klientinnen und -klienten am häufigsten genannte Primärdroge und machte 41 % aller Erstbehandlungen aus (Abbildung 2.5).
Notaufnahmen in Krankenhäusern im Zusammenhang mit Cannabis
- Aus nationalen Daten geht hervor, dass Cannabis in einigen EU-Mitgliedstaaten für einen großen Teil der Tausenden drogenbedingten Notaufnahmen in Krankenhäusern verantwortlich ist. Im Jahr 2023 spielte Cannabis in über 46 % der in Spanien gemeldeten Fälle (3 700 von 8 000) sowie in 28 % der in Frankreich gemeldeten Fälle (über 6 300 von 24 300) eine Rolle.
- Im Jahr 2024 war Cannabis nach Kokain die am häufigsten vom Euro-DEN Plus-Netzwerk gemeldete Substanz. Der Mediananteil der Notfälle, in denen Cannabis eine Rolle spielte, lag in den meldenden Krankenhäusern bei 20 %. Cannabis wurde in der Regel in Kombination mit anderen Substanzen gemeldet. Das Medianalter der Personen mit cannabisbedingten Notfällen betrug 28 Jahre; 74 % waren Männer.
Marktdaten für Cannabis
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Im Jahr 2024 meldeten die EU-Mitgliedstaaten 252 000 Sicherstellungen von Cannabisharz in einer Menge von 321 Tonnen (551 Tonnen im Jahr 2023) und 219 000 Sicherstellungen von pflanzlichem Cannabis in einer Menge von 199 Tonnen (201 Tonnen im Jahr 2023) (Abbildung 2.6). Die Türkei meldete im Jahr 2024 17 400 Sicherstellungen von Cannabisharz in einer Menge von fast 14 Tonnen und 80 000 Sicherstellungen von pflanzlichem Cannabis in einer Menge von 47,7 Tonnen.
- Nach einem Rückgang um 43 % im Jahr 2022, gefolgt von einem leichten Anstieg, ging die Gesamtmenge des in der Europäischen Union sichergestellten Cannabisharzes im Jahr 2024 wieder deutlich zurück (-42 %). Trotz eines Rückgangs um 45 % im Vergleich zu 2023 gab es in Spanien europaweit erneut die größten Sicherstellungen von Cannabisharz (206 Tonnen).
- Im Jahr 2024 wurden in der Europäischen Union etwa 477 000 Delikte in Bezug auf Konsum oder persönlichen Besitz von Cannabis (615 000 im Jahr 2023) sowie 74 000 Beschaffungsdelikte (100 000 im Jahr 2023) gemeldet.
- Im Jahr 2024 lag der durchschnittliche THC-Gehalt von sichergestelltem Cannabisharz in der Europäischen Union bei 24,6 % und war damit mehr als doppelt so hoch wie der von pflanzlichem Cannabis (12 %). Indexierte Trends zeigen, dass der durchschnittliche THC-Gehalt von Cannabisharz zwischen 2014 und 2024 um 66 % gestiegen ist, während der THC-Gehalt von pflanzlichem Cannabis im gleichen Zeitraum um 19 % zugenommen hat.
Siehe auch EU Drug Market: Cannabis – In-depth analysis (EU-Drogenmarkt: Cannabis – Eingehende Analyse) sowie Cannabis: Gesundheitliche und soziale Maßnahmen.
Quelldaten
Die Daten, die zur Generierung von Infografiken und Diagrammen auf dieser Seite verwendet wurden, sind nachstehend aufgeführt.
Der vollständige Datensatz der Quelldaten für den Europäischen Drogenbericht 2026, einschließlich Metadaten und methodischer Hinweise, ist in unserem Datenkatalog verfügbar.
Nachstehend finden Sie einen Teilsatz dieser Daten, der zur Generierung von Infografiken, Diagrammen und ähnlichen Elementen auf dieser Seite verwendet wird.
Datentabellen zur Prävalenz des Drogenkonsums, einschließlich Erhebungen in der Allgemeinbevölkerung und Abwasseranalysen (alle Substanzen)
Sonstige Datentabellen, einschließlich spezieller Tabellen zu Cannabis